Rückblick KROPF Solutions - Frühjahrsworkshop & zenon Kolleg 2025
gut informiert in den Frühling mit KROPF SOLUTions
30 Jahre KROPF Solutions – 30 Jahre Probleme lösen, Prozesse vereinfachen, Arbeit erleichtern oder, wie es im Firmen-Slogan heißt: „Denken in Systemen“. Der KROPF Solutions Frühjahrsworkshop, eine Informations- und Networking-Plattform für Kunden und Partner aus allen deutschen Bundesländern und dem Ausland, war in diesem Jahr geprägt vom 30. Firmenjubiläum. Die Geschäftsführer bedankten sich im ansprechenden Ambiente des Hofer Theaters für drei Jahrzehnte erfolgreiche Zusammenarbeit; Kunden und Partner überbrachten Glückwünsche und berichteten von familiärer Atmosphäre, gelungenen Projekten und einem großen Mehrwert. Wie üblich kam auch der fachliche Input nicht zu kurz.
Geschäftsführer Werner Kropf fasste das Erfolgsgeheimnis der vergangenen 30 Jahre in nur einem Satz zusammen: „Der Kunde möchte, dass wir seine Probleme verstehen.“ Gegründet als Ein-Mann-Betrieb, hat KROPF Solutions heute über 100 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland, Tschechien und Ungarn. Schon nach kurzer Zeit waren erste namhafte Großkunden an Bord: „BMW ist auf eines meiner ersten Projekte mit der Brauerei Thurn und Taxis aufmerksam geworden. So ging es los – und die Lawine rollt bis heute.“ Vor einiger Zeit habe man die zentrale Anlagenüberwachung im VW-Werk Emden laufenden Produktionsbetrieb aus der Ferne in Betrieb genommen. „Das muss uns erst mal einer nachmachen. Ich bin stolz auf mein Team.“
Geschäftsführer André Fruh, seit 25 Jahren bei KROPF Solutions, berichtete: „Unser erstes großes BMW-Projekt mit einem damals kleinen Fünf-Mann-Team war herausfordernd.“ Mit der Zeit sei das Volumen der Projekte immer größer geworden, die Kunden immer zahlreicher. „Wir haben uns gemeinsam immer weiterentwickelt.“ Viele Mitarbeiter seien bereits seit langer Zeit im Unterhemen; KROPF ist ein beliebter Arbeitgeber: „Die Menschen kommen und bleiben.“ André Fruh berichtete von den Standorten in Cheb in Tschechien und Győr in Ungarn sowie dem Projektbüro in Braunschweig. Am Hauptsitz in Oberkotzau habe man kürzlich ein „Testlabor“ zur virtuellen Inbetriebnahme eingeweiht sowie Anfang des Jahres ein neues Verwaltungs- und Kundencenter eröffnet.
Jürgen Straußberger von BMW erinnerte an das erste gemeinsame Projekt am Standort Regensburg. Zahlreiche Projekte an weiteren Standorten folgten, denn laut Straußberger gebe es einen entscheidenden Unterschied zwischen KROPF Solutions und ihren Wettbewerbern: „Viele Firmen kommen und sagen mir, was ich zu brauchen hätte. Aber ihr fragt, was ich brauche.“ Klaus Göttl von der AUDI AG, Frühjahrsworkshop-Gast seit der ersten Stunde, pflichtet bei: „Ihr seid ein Erfolgsgarant.“ Jeder wisse, dass es im Rahmen solch großer Projekte Probleme und Diskussionen geben könne: „Aber ihr habt gute und kompetente Leute, wir haben immer alles positiv gelöst. Projekte mit KROPF Solutions sind immer erfolgreich.“
Von einem erfolgreichen Projekt handelte auch der Vortrag „Auftragsmanagement und Linienvisualisierung im Bereich Food & Beverage“ von Michael Hanausek von der NÖM AG, dem führenden Milchverarbeitungsunternehmen in Österreich. Rund 1000 Mitarbeiter verarbeiten dort an 25 bis 30 Abfüllanlagen täglich etwa eine Million Liter Milch zu den verschiedensten Produkten. „Dabei“, erklärte Hanausek, „müssen wir schnell sein, flexibel sein und auf Kundenwünsche eingehen.“ Weil die Betriebsdatenerfassung veraltet war und unterschiedlichste Panels verschiedener Lieferanten Kosten und Umstände verursachten, habe man eine Umstellung auf die herstellerneutrale Software-Plattform zenon beschlossen, mit der auch KROPF Solutions arbeitet. Bei der Umstellung der Anlagen – zunächst in Eigenregie - doch seit man KROPF ins Boot geholt habe, konnte man die Anlagenvisualisierung auf ein höheres Level heben und, gemäß aktueller Anforderungen und neuer Ideen, laufend weiterentwickeln. Leiter des Fachbereichs Informatik Adrian Olschowka von KROPF Solutions erklärte, wie schnell und einfach nun neue Features an einer Anlage getestet und auf alle ausgerollt werden können, und wie – je nach Bedürfnissen des Kunden – verschiedenste Berichte und Auswertungen erstellt werden können.
Dem Thema „Energiezukunft gestalten am Beispiel WUNsiedler Weg Energie“ widmete sich der Vortrag von Marco Krasser, Geschäftsführer der SSW Wunsiedel GmbH. Die Energiewende könne nur dann gelingen, wenn wir lernen, spartenübergreifend zu denken und neue Ideen zu entwickeln. Krasser berichtete, wie die Stadt Wunsiedel sich bereits vor 20 Jahren dem Thema erneuerbare Energien zunächst „eher hemdsärmelig“ gewidmet hat, und es heute wissenschaftlich begleitet immer weiter ausbaut. Dem dabei entstandenen Verbund ZENOB gehören mittlerweile 27 Kommunen aus fünf Landkreisen an. Der Experte betonte: „Wir müssen Technologieoffenheit leben, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Jedes Gebäude muss zu einem kleinen Kraftwerk werden.“ Die Nutzung von Wasserstoff, ausreichend große Energiespeicher sowie der Ausbau von Verteilnetzen seien dabei wichtige Themen. „Wir brauchen ein System, das über alle Ebenen vernetzt und über alle Sektoren gekoppelt ist.“ Digitale Zwillinge und intelligente Software wie zenon spielen dabei eine große Rolle.
Erfahrungen der AUDI AG zum Thema Energiewende präsentierten Christian Schneider von der Audi Immobilien Solutions GmbH und Klaus Göttl von der AUDI AG in dem Vortrag „ZLT mit zenon – Das Energiekonzept am AUDI IN-Campus: Entstehung eines innovativen und nachhaltigen Technologieparks“. Gemeinsam mit Projektleiter Thorsten Busch von KROPF Solutions berichteten sie, wie aus einer alten Erdöl-Raffinerie auf einer 100 Fußballfeldern großen Fläche ein grüner Arbeits- und Lebensraum wurde, der Innovation und Ökologie verbindet. Der IN-Campus sei ein Leuchtturm-Projekt der AUDI AG, um neue Technologien auszuprobieren. Dazu gehören beispielsweise ein Niedertemperaturnetz in Ringstruktur und die Nutzung sowohl unerwünschter Abwärme als auch geografischer Gegebenheiten wie der Nähe der Donau. Für die Zukunft sei der Bau eines multifunktionalen Kies-Wasser-Speichers für Wärme und Kälte geplant, „denn ohne Speicher kann eine Energiewende nicht funktionieren.“ Das zenon-System sei ein wichtiger Bestandteil, um die komplexen Anlagen zu bedienen und dabei eine sichere Verschlüsselung nach AUDI-Standards zu gewährleisten.
Neuheiten aus der Salzburger Softwareschmiede, auf die sich die Nutzer mit der neuen Software-Version zenon 15 künftig freuen dürfen, präsentierten Markus Helbok von der Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH und seine Kollegin Verena Glück. Helbok schätzt den Frühjahrsworkshop als Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken: „Wir freuen uns, dass wir hier an konkreten Beispielen erleben, welchen Mehrwert unsere Software bietet.“ Die Experten stellten neben verschiedenen Veränderungen und Verbesserungen unter anderem den Engineering Assistent vor, einen KI-getriebenen Chat-Bot, der Engineering-Fragen beantwortet und direkt auf Online-Hilfen verlinkt.
Mit „Retrofit und Modernisierung im Produktionsumfeld“ war der Vortrag der SÜDLEDER GmbH aus Rehau über die Erneuerung der Warmwassersteuerung des lederverarbeitenden Betriebs überschrieben. Wasser spielt im Betrieb der Großgerberei eine wichtige Rolle, man brauche rund 2000 Kubikmeter pro Tag und könne sich einen längeren Produktionsausfall nicht leisten, weil permanent neue Häute angeliefert und zügig verarbeitet werden müssen. Der Aufbau einer neuen Warmwassersteuerung musste also während des laufenden Betriebs erfolgen. Weil das System zenon von COPA-DATA bei der BaFa gelistet sei, habe man im Rahmen der Energie- und Ressourceneffizienz eine Förderung erhalten. Projekt- und Betriebsingenieur Christian Handke berichtete von der sukzessiven Umstellung: „Drei der fünf Bauabschnitte konnten wir bei laufender Produktion erledigen.“ An einem Samstagmorgen um 3 Uhr wurde schließlich die Anlage im Beisein der Experten von KROPF Solutions in Betrieb genommen. „Wir sind glücklich, dass alles so gut geklappt hat.“ Man habe nun deutlich verbesserte Überwachungs-, Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten und plane langfristig auch das Kaltwassersystem in zenon abzubilden. Leiter des Fachbereichs Automation Martin Stark von KROPF Solutions referierte über die Lebensdauer von Anlagen in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen und erläuterte, warum man sich rechtzeitig um Ersatz kümmern sollte. Eine Umstellung im laufenden Betrieb komme nicht nur wegen der Vermeidung von Produktionsausfällen immer häufiger vor: „Oft ist es das bessere Vorgehen, weil eine bessere terminliche Planung möglich ist, man die Produktion ständig begleiten und Fehler rechtzeitig feststellen kann.“
Emily Walther und Pavel Fránek von KROPF Solutions präsentierten im Rahmen des Vortrages „Produktionsplanung und -steuerung mit zenon am Beispiel der Getränkeindustrie“ ihre „Biersoftware“. Emily Walther hat sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit mit den Herausforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen beschäftigt: begrenzte Mittel und Ressourcen, veraltete Software, Ineffizienz, fehlende Transparenz, schwankende Nachfrage und strenge Anforderungen. Die von KROPF Solutions entwickelte Software sei eine Marktneuheit und für KMU-Unternehmen zudem förderfähig. Das Konzept beinhaltet ein Gesamtpaket aus Software, Hardware, Planung und Schulung der Mitarbeiter sowie Unterstützung bei den Förderantragen. Ein modularer Aufbau ist möglich, „damit die Kosten für das Unternehmen besser planbar sind.“ Emily Walther verspricht: lückenlose Rückverfolgbarkeit, hohe Kapazitätsauslastung, minimale Bestände, Liefertermintreue – und die Möglichkeit, auf Ausfälle und Störgrößen schnell zu reagieren. Pavel Fránek berichtete von der Umsetzung in einer tschechischen Brauerei „von der Zettelwirtschaft zur digitalen Kommandozentrale“.
Zum Abschluss des Frühjahrsworkshops resümierte Moderatorin Jasmine la Noutelle: „Wir haben viel gelacht, viel gelernt und viele neue Ideen kennengelernt.“ Geschäftsführer Werner Kropf warf nach dem umfangreichen Blick zurück auf 30 Jahre KROPF Solutions einen Blick in die Zukunft des Unternehmens, das sich über volle Auftragsbücher freut, und dank seiner innovativen Lösungen neuerdings auch das Interesse der Pharmaindustrie geweckt hat: „Wir wollen weiterhin am Puls der Zeit sein, weiterhin neue Standards setzen und neue Lösungen in zenon schaffen – zum Nutzen unserer Kunden.“
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Einen herzlichen Gruß aus Oberfranken.
Ihr Team von KROPF Solutions
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Unser 21. KROPF Solutions Frühjahrsworkshop & zenon Kolleg findet vom 21. bis 22. Mai 2025 in Hof statt. Seien Sie dabei, wenn der Vorhang im Studio des Hofer Theaters zum KROPF Solutions Frühjahrsworkshop geöffnet wird!